Meine Antwort...
...auf diesen Artikel (Vegetarier sind Merkwürdig):
http://cherubias.blogger.de/stories/2129429/#2407522
Die gute alte Unwissenheit
Warum Vegetarier wie ich Fleischersatz kaufen? Ich kann hier nur für mich sprechen und ich kaufen Veggie Nuggets oder Veggie Steak weil ich genau wie alle anderen gerne 3 Dinge auf dem Teller habe. Z.B. Kartoffelbrei, Gemüse und eine Veggie "Steak". Ihr wollt ja auch nicht nur Fleisch und 3 Salatblätter auf dem Teller haben oder? Ich kaufe das nicht weil ich Fleischgeschmack möchte sondern weil ich genau so viel wie alle anderen auf dem Teller haben möchte und obendrein weil es mir schmeckt. Ich finde es falsch von Leuten wie Ihnen die Menschen anzugreifen die gerne Fleisch essen aber die Zusammenhänge zu Welthunger, Klimaerwärmung/Verschmutzung, Regenwaldrodung und Tierleid erkannt haben und deswegen kein Fleisch mehr essen. Denen schmeckt es vielleicht aber sie haben genug Wissen und Opferbereitschaft es trotzdem nicht zu essen weil sie über ihren Tellerrand hinausblicken! Wissen sie dass die Klimaerwärmung sofort "vorbei" bzw. wieder im normalen Bereich wäre wenn jeder Mensch auf der Welt Vegetarier wäre? Der komplette Autoverkehr und Luftraumverkehr zusammen stoßen nicht so viel CO2 aus wie alle Rinder auf der Welt! Der Fleischkonsum hat schwerwiegende Folgen für die ganze Welt und allem was darauf lebt. Außerdem schön dass Sie Fleischplagiate dulden...*hust*...wie überhaus gnädig von Ihnen! Wir Vegetarier und Veganer dulden eure Intoleranz eure Unwissenheit eure Unbelehrbarkeit eure Ignoranz eure dämlichen Fragen und Witze (Du isst meine Essen das Essen weg...NEIN WIR ESSEN KEIN TIERMEHL!) wir dulden die Leichenteile die ihr Kiloweise in euch reinstopft die in jedem Supermarkt zuhauf zu finden sind! Sie sollten sich mal fragen warum so viele Pathologen Vegetarier sind dann erkennen Sie unser Problem vielleicht!

isabella diamond am 01. Juni 14
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Die Dimensionen unserer Fleischproduktion übersteigt jegliche Vorstellungskraft: 58 Millionen Schweine, 630 Millionen Hühner und 3 Millionen Rinder werden allein in Deutschland jährlich geschlachtet. Wenn man anderes Vieh wie Ziegen, Schafe und Gänse hinzu zählt, sind es rund 750.000.000 Tiere im Jahr, die getötet werden. Unermessliches Tierleid in Megaställen und Schlachtbetrieben wird dafür in Kauf genommen. Massentierhaltung funktioniert nur bei ständiger Behandlung der Tiere mit Antibiotika – damit trotz der schlimmen Bedingungen, unter denen die Tiere leben, keine Epidemien ausbrechen. Die aus dem Verzehr des Fleisches resultierenden Antibiotika-Resistenzen bedrohen wiederum die Gesundheit von uns Menschen.
Gegen diese Zustände regt sich seit einigen Jahren Widerstand, der von Jahr zu Jahr kraftvoller wird. Am 18. Januar 2014 werden wieder Zehntausende aus dem ganzen Land in Bussen, Zügen, Fahrgemeinschaften und Treckern nach Berlin strömen – zur großen #WirHabenEsSatt Demonstration.
Dieses Jahr ist es noch wichtiger, dass sich keine einzige Person vom notwendigen Protest abhalten lässt: Ein geplantes Abkommen, das Freihandelsabkommen TTIP zwischen EU und USA, droht europäische Schutzvorschriften gegen Hormone, Chlorhühnchen und Co. auszuhebeln. TTIP bietet Konzernen beispielsweise die Möglichkeit, EU-Verbote von genetisch veränderten Nahrungsmitteln zu unterlaufen. Ein Horror-Szenario für uns Verbraucher*innen, ein Traum für Monsanto und andere multinationale Konzerne.
isabella diamond am 01. Juni 14
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Immer wieder komme ich mit diesem Thema in Berührung. Mein Vater ist ein Fleischesser. Ein sehr militanter der kein einziges Gericht das ich koche ohne Fleisch essen kann. Es fällt mir schwer zu sehen wie er sich sein Fleisch brät wären ich und mein ebenfalls vegetarisch lebender Bruder (der zum großen Teil auch meinetwegen zum Vegetarier wurde worauf ich ein kleines bisschen Stolz bin) eine leckeres Chili Sin Carne, die vegane Version von Chili con Carne, zubereitet haben das man ohne weiteres einfach nur mit Brot essen kann und normaler weise auch tut. Aber nicht so mein Vater. Mein Bruder hat kein Problem mit Fleisch und dementsprechend auch nicht mit dessen Zubereitung. Aber ich schon.
Am Anfang hatte ich auch keins, aber je länger ich mich mit diesen wunderbaren Lebewesen die die Natur hervorgebracht hat beschäftigte desto schwieriger wurde es den anderen Menschen beim braten oder grillen ihrer sterblichen Überreste zuzusehen. Die "Alles-Esser" können nicht im Mindesten verstehen warum ich mich so aufführe warum es für mich so hart ist nur unter Menschen zu sein denen das Leben der Tiere anscheinend nichts bedeutet. Auf der anderen Seite weiß ich warum die Fleischesser dies nicht tun. Sie können nicht, denn wenn sie auch nur einen Funken zulassen werden sie merken dass es nicht richtig ist. Tief in sich drin wissen alle intelligenten Menschen das man es ethisch nicht rechtfertigen kann.
In der Zeitschrift "Spiegel" vom 21/2014 findet sich ein Artikel über Fleischkonsum und die Tatsachen das Menschen ihre Tierliebe an und ausknipsen können wie eine Lampe. Zitat: "Die bloße Einschätzung eines Tieres als Nahrungsquelle führt offenbar dazu, dass seine moralischen Rechte ausgeblendet werden." So Steve Loughnan von der School of Psychological Sciences der australischen Universität Melbourne. Menschen mögen Tiere und wollen sie in der Regel auch schützen, es seiden die Tiere werden als sozusagene "Nutztiere" bezeichnet und haben somit keinen anderen Sinn als so lange zu leben bis der Mensch sie für "schlachtreif" befindet und zum töten in die Schlachthäuser transportieren lässt wo sie dann mit Bolzenschuss oder Elektrozange betäubt werden damit man ihnen anschließend die Kehle durchschneiden kann.
Das an sich ist schon eine mehr als traurige Tatsache. Die Doppelmoral der Menschen war seltener so unsichtbar und doch so deutlich in unsere Mitte wie durch den Fleischkonsum. Nach all diesen Fakten, kann man da noch verlangen dass ich diesen an sich eigentlich so offenen Missstand in der Mitte unsere Gesellschaft nicht anprangern soll? Das ich mich ja zurückhalten soll und gute Miene zum bösen Spiel mache während mein Tischnachbar sich sein Kalbsschnitzel reinschlingt? Ich sehe die Augen des kleinen Kälbchens wie es in der Gitterbox steht und den Bolzenschussapparat an die Stirn gesetzt bekommt. Ich sehe die Augen des Tierkindes das voller Panik nach oben sieht. Ich sehe wie das kleine Lebewesen früh von seiner Mutter weggerissen wurde damit wir die Milch nutzen können die eigentlich für das Kalb vorgesehen war.
Das ist es was ich sehe wenn ich ein "echtes" paniertes Schnitzel sehe.
Das Lieblings-Argument der Fleischesser ist das es mich doch nichts angeht was sie essen, dass ich mich raushalten und nicht nerven soll. Wisst ihr, wenn wir über Automarken oder Türklinken oder den Perfekten Partner sprechen würden würde ich dieses Argument verstehen und auch gelten lassen und nicht weiter "nerven", aber wir reden nicht über Lebenspartner, Türklinken oder Automarken! Wir reden über fühlende, lebende und intelligent Lebewesen!
Das ist ein mehr als gewaltiger Unterschied! Und diese "Nutztiere" auch Schwein, Rind, Kuh, Schaf oder Ziege genannt haben keine Stimme, keine Möglichkeit ihrem Schicksal zu entgehen. Menschen die das ignorieren und gleichzeitig Vegetariern oder Veganern ständig Vorurteile, dämliche Sprüche oder andere "Weisheiten" entgegen bringen verdienen es doch eigentlich das man sie nervt oder etwa nicht? Jährlich werden alleine nur in Deutschland 50 Mio Tiere geschlachtet! Nur in Deutschland! Aber nicht nur das Leid der Tiere wird verdrängt auch der Welthunger, die Klimaerwärmung und ebenso die Gesundheitlichen Aspekte für den Menschen die ob man's glaubt oder nicht mit dem Fleischkonsum zusammenhängen
http://www.erkenne-den-zusammenhang.de/. Kann man jetzt verstehen warum ich es nicht ertrage zu sehen wie mein Vater Fleisch brät?

isabella diamond am 01. Juni 14
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