Intelligenz der Meeressäuger


Es wird immer häufiger darüber berichtet, dass Meeresbewohner gezielt die Hilfe von Menschen suchen, wenn sie in Not sind. Beeindruckend, wie selbstverständlich die Tiere dabei vorgehen.
Menschen, die mit Haustieren leben, kennen das längst: Hund, Katze oder Pferd verletzen sich, erkranken oder geraten in Bedrängnis und… rufen um Hilfe bzw. suchen gezielt die Nähe des Menschen, damit der ihnen helfen kann.

Ein Vorgang, der eigentlich kaum noch erstaunen dürfte, schließlich lebt der Mensch mit seinen Haustieren seit Jahrtausenden in einer Art Symbiose, zumindest aber Zweckgemeinschaft, bei der gegenseitige Hilfe im Interesse beider liegen sollte.

Doch Meersbewohner, die sich „vertrauensvoll“ an Menschen wenden, wenn sie in Not sind? Tiere, die in einem Lebensraum unterwegs sind, den die Menschheit zwar tatkräftig verdreckt, beschallt, ausbeutet und zu Großteilen auch zerstört – der dem Menschen aber per se immer „fremd“ bleiben wird, weil er ohne Hilfsmittel darin nicht überleben kann? Meeresbewohner, die den Menschen, wenn überhaupt, nur als Schlächter kennengelernt haben können?

“Helft ihr mir bitte?”

Nach dem erstaunlichen Film vom Delphin, der vor Hawaii Taucher deutlich und unmissverständlich darum bat, ihn von einem Angelhaken zu befreien (SR-berichtete),



machen derzeit weitere Videos in der Facebook-Gemeinde die Runde, die in den Tiefen des Internets gefunden wurden und deutlich machen, dass die Tiere mit einem ziemlich wachen Bewusstsein unterwegs sein müssen.

So zeigt im obigen Film eine US-amerikanische Familie, unterwegs auf einem Motorboot in der Cortez-See (Baja California), wie sie einen Buckelwal aus seiner misslichen Situation befreite. Der Meeressäuger schleppte kiloschwere Fischernetze mit sich herum, die sich an der Schwanzflosse verheddert hatte. Das Video macht gerade auf Facebook die Runde.

Das Tier wirkte zunächst leblos, die Familie dachte schon, dass der Wal verendet sei. Doch tatsächlich blieb der Wal offenbar so ruhig an der Wasseroberfläche, um die Menschen auf seine Situation aufmerksam zu machen. Denn vom Boot aus konnte man die Netze nur undeutlich erkennen.

Nachdem der Familienvater schließlich den Wal in langwieriger Kleinarbeit von dem Fischereimüll befreit hatte – „wir schauten uns in die Augen!“ – hievte sich das Tier eine Stunde lang in der Nähe des Motorbootes mit spektakulären Sprüngen aus dem Wasser. War es die Freude über die neue Freiheit, oder wirklich auch eine Art Dankesbekundung?


Und zum Schluss noch der Beluga der versuchte wie ein Mensch zu sprechen und die Forscher bis heute fasziniert: